Geld & Karten

Es ist das beste, die Reisekasse in Bargeld mitzunehmen und die Devisen (Euro, Dollar etc.)  vor Ort zu tauschen.

Es gibt sehr wenige Geldautomaten, die meist nur mit lokalen kubanischen Karten funktionieren.  Auch dann, wenn ein VISA-Zeichen am Automat deutlich sichtbar ist, heisst das noch lange nicht, das es funktioniert.

In Kaufhäusern und großen Hotels kann man relativ problemlos mit VISA bezahlen.

Bei Einsatz von Kreditkarten im Ausland können unsere Heimatbanken manchmal  überraschend „aus Vorsicht“ die Karte sperren. Bezahlt man zum Beispiel am Ende einer Reise viele offenen Rechnungen mit der Kreditkarte, kann es böse Überraschungen geben. Die Bank regisitriert dann in kurzer Zeit viele Umsätze im Ausland und kann zur vorrübergehenden Sperrung greifen, die erst 24 Stunden später gelöst werden kann. In jedem Fall sollte man sich die Hotline-Nummern und e-mail-Adressen der Servicestellen der Kreditkarte und der eigenen Bank notieren, wenn möglich eine zweite Karte einer anderen Bank mitführen.

Reise-, Gepäckversicherung und Diebstahlsichernung sind teilweise in Servicepaketen der Kreditkarten enthalten, erkundigen Sie sich dazu bei ihrer Bank.

Wurde Bargeld oder Karten gestohlen, kann man versuchen, bei der Heimatbank  eine Notüberweisung anzufragen. Die eigene Bank in Deutschland benötigt im Notfall mitunter einen geeigneten Identitätsnachweis. Es kann helfen, die wichtigsten Reisedokumente, Reisepass, Ausweis, Flugticket digitalisiert und per dropbox oder e-mail hinterlegt zuhaben, um sie in Notfällen der Bank oder Botschaft schicken zu können.

Kubaner verwenden häufig eine sogenannte AIS-Nummer, auf die vom Ausland aus Geld auf eine kubanische Bank überwiesen werden kann. Große Hotels können bei Notfällen ebenfalls um Rat gefragt werden.

 

Geldwechseln
An den offiziellen Geldwechselstellen geht es überall korrekt zu, der Kurs ist in der Regel der gleiche. Am besten am frühen Morgen zur Bank gehen und sich in der Schlange einreihen.

 

Ein Land – zwei Währungen

Neben der traditionellen Landeswährung (Peso National) gibt es eine Dollar-Ersatzwährung (CUC), die 1:1 mit Dollar getauscht werden kann. Touristen sollen in der Regel überall mit CUC bezahlen –  In den Banken und Wechselbuden bekommen Touristen auch nur CUC für ihre Devisen.  Im Alltag kann man jedoch auf der Straße viele  kleine Einkäufe in Peso National tätigen.

Die ersten Peso National erhält man als Kleingeld für Einkäufe in CUC.

Dabei gilt ein Kurs von ca. 23 bis 24  Peso auf einen CUC.

Nur mit CUC wird das Leben recht teuer und man kann nich das Leben der gewöhnlichen Kubaner teilen. Deshalb sollte man sich an auch Peso Nacional gewöhnen.

Es gibt Läden und Restaurants in CUC und in Peso National.

Man kann in Läden mit Peso National meist auch mit CUC bezahlen (aber nur mit Münze oder kleine Scheinen zu 3 bis 5 CUC) und bekommt dann Peso National als Wechselgeld.

In manchen Läden werden die Lebensmittel für Kubaner auf staatlichen Bezugschein ausgegeben – hier können die Touristen nicht einklaufen.

 

Touristenpreise

Touristen bezahlen entsprechend ihrer Unwissenheit. Viele kleine Händler auf der Straße, Fahrradrischkas und Restaurants testen ihre Möglichkeiten. Die Rechnung stimmt häufig nicht. Der Kellner murmelt dann etwas von Steueraufschlag,  die Informationen dazu müssten jedoch  im Menu  ausgewiesen sein, was häufig nicht der Fall ist.  Oft genügt es, nach dem Menu und später einer Quittung zu fragen und sich die Posten einzeln auflisten zu lassen.

Kaufhäuser: Die Importware ist meist 30 % teurer als bei uns (auch für Kubaner) – und importiert wird praktisch alles. Kauft man ein Gerät mit Garantie, sollte die Nummer auf dem Schein mit der tatsächlichen Gerätenummer übereinstimmen. Häufig sitzt man sonst auf mangelhafter Retourware.

An lange Schlangen  muß man sich gewöhnen, die Angestellten müssen beim Kauf oft erst  handschriftlich die Nummern der Geldscheine in ihre Kassenbücher schreiben.

La Epoca in Havanna gilt bei Kubanern als Einkaufshimmel, ein Besuch dort ist jedoch meist sehr ernüchternd.

Sozialistisches Ladengeschäft in Calle Neptun, Havanna

 

Ein Abend mit Freunden – Wer zahlt?

Ist man mit kubanischen Freunden unterwegs, ist es häufig üblich,  als Ausländer mit Devisen für die kubanischen Freunde die Runde zu bezahlen. Es dauert daher eine gewisse Zeit, gute kubanische Freunde zu finden, da es von beiden Seiten ein gewisses Fingerspitzengefühl benötigt, was gerade  richtig ist. Selbstverständlich findet man bei den Freunden Zuhause eine große, offene Gastfreundschaft, wird zum Essen im Haus eingeladen, bekommt praktische Hilfen im Alltag und wird eigentlich nicht wegen Geld oder Hilfen bedrängt – wobei Bitten um kleine Hilfen durchaus üblich sind. Bei jeder Reise ist dann der Koffer voll mit vielen kleinen Geschenken.

 

 

 

Gesundheit

Medizinische Versorgung

Die Ärzte und medizinischen Einrichtungen in Kuba haben einen guten Ruf. Es ist der Stolz eines armen Landes, oft wird mit einfacher Ausstattung das Beste versucht.

Sicher tun wir als Reisende gut daran, diese Einrichtungen und alle Menschen, die darin arbeiten, mit großem Respekt zu behandeln (die Gehälter sind sehr niedrig).

Die Kubaner beklagen sich manchmal, das es auch hier Korruption gibt ( man wird für kleine Geschenke schneller und bevorzugt behandelt).

 

Krankenversicherung

Vorsicht: Billigflugportale und andere Reiseanbieter werben häufig mit Zusatzversicherungen, die unnötig sind. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse, welcher Reiseschutz bereits enthalten ist und was gegebenenfalls wirklich als Zusatzversicherung notwendig und sinnvoll ist.

Bitten Sie ihre Krankenkasse um eine Versicherungsbestätigung in spanischer Sprache. Die Bescheinigung ist angeblich Pflicht bei Einreise in Kuba, auch wenn es selten bei der Einreise vorgelegt werden muß.

Man soll Behandlungen erst nach Abschluß bezahlen und nur dem behandelten Arzt, nicht den Hilfspersonal. Arztrechnungen werden gegebenfalls von unseren Krankenkassen erstattet, wenn die entsprechende Reisekrankenversicherung enthalten ist bzw. zusätzlich abgeschlossen wurde.

 

Reiseapotheke

Kein Aspirin! In den tropischen Ländern kann Aspirin gefährlich werden. In einer Dekade erkranken weltweit fast eine halbe Milliarde Menschen an Dengue-Fieber, das neben grippeähnlichen Symptomen u.a.  innere Blutungen begünstigt (typisches Symptom ist u.a. Nasenbluten). Aspirin kann diese Neigung zu inneren Blutungen lebensgefährlich verstärken !

 

Mückenspray ist sehr zu empfehlen, da derzeit Dengue-Fieber sehr verbreitet ist.

 

Häufige Erkrankungen

 

Durchfall

Bei Reisen in Kuba ist etwas Durchfall fast unvermeitlich. Viele Kubaner haben Magen- und Verdauungsprobleme. Das Land hat Probleme mit der Wasserqualität und Qualität der Lebensmittel.

Andererseits engagiert sich das Land soweit als möglich in allen Bereichen der Gesundheitsvorsorge, medizinischen Versorge, Hygiene etc. Dadurch ergibt sich manchmal ein seltsames Bild: ständig ziehen staatliche Kontrolleure durch die Viertel, die noch  in jedem Wasserglas des Santeria-Kultus nach Mückenlarven schauen, andererseits gammelt der Abfall offen in der Straße, da die Müllabfuhr traditionell schlecht funktioniert  – Brutplätze für die Tigermücke und Dengue-Fieber.

Gelegentlich gibt es auf Kuba einzelne Ausbrüche von Cholera, eine mögliche Ursache können Schäden in den  alten Abwasser- und Trinkwasserleitungen sein.

 

Dengue

Denguefieber hat zunächst  ähnliche Symptome wie Grippe (Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, Fieber), kann jedoch auch einen schweren Verlauf nehmen, insbesondere bei einer Zweitinfektion. Es gibt vier Vierenstämme von Dengue.  Die Tigermücke, die Dengue überträgt, verhält sich ganz anders als Moskitos, die Maleria übertragen. Moskitos sind meist in der Dämmerung aktiv, die Tigermücke  kann immer auftreten. Moskitos bevorzugen sauberes Wasser als Brutstätte, der Tigermücke genügen Abfälle – entsprechend breitet sich die Tigermücke stärker aus. Lange Kleidung beugt vor, Kubaner schwören auf Ventilatoren in der Nacht (weniger Schweiß zieht weniger Mücken an).

 

Hitze

Die Backofenhitze im Juli und August kann eine enorme Belastung für den Kreislauf sein.

 

Alkoholvergiftung

Bevor Bacardi kam, war Rum der Alkohol (oder Fusel) der armen Leute. Entsprechend einfach kann man sich mit Rum die Kante geben und mit höllischen Kopfschmerzen am nächsten Tag erwachen. Viele Kubaner bevorzugen Bier (Cristal oder Bucanero) und Wein.

Wer Rum als Gastgeschenk  mitbringt, wird jedoch oft mit Überraschung feststellen, wie schnell die Flasche leer ist.

 

Versicherungen und Notfälle

Bei Einsatz von Kreditkarten im Ausland können unsere Heimatbanken manchmal  überraschend „aus Vorsicht“ die Karte sperren. Bezahlt man zum Beispiel am Ende einer Reise viele offenen Rechnungen mit der Kreditkarte, kann es böse Überraschungen geben. Die Bank regisitriert dann in kurzer Zeit viele Umsätze im Ausland und kann zur vorrübergehenden Sperrung greifen, die erst 24 Stunden später gelöst werden kann. In jedem Fall sollte man sich die Hotline-Nummern und e-mail-Adressen der Servicestellen der Kreditkarte und der eigenen Bank notieren, wenn möglich eine zweite Karte einer anderen Bank mitführen.

Reise-, Gepäckversicherung und Diebstahlsichernung sind teilweise in Servicepaketen der Kreditkarten enthalten, erkundigen Sie sich dazu bei ihrer Bank.

 

Wurde Bargeld oder Karten gestohlen, kann man versuchen, bei der Heimatbank  eine Notüberweisung anzufragen. Die eigene Bank in Deutschland benötigt im Notfall mitunter einen geeigneten Identitätsnachweis. Es kann helfen, die wichtigsten Reisedokumente, Reisepass, Ausweis, Flugticket digitalisiert und per dropbox oder e-mail hinterlegt zuhaben, um sie in Notfällen der Bank oder Botschaft schicken zu können.

Kubaner verwenden häufig eine sogenannte AIS-Nummer, auf die vom Ausland aus Geld auf eine kubanische Bank überwiesen werden kann. Große Hotels können bei Notfällen ebenfalls um Rat gefragt werden.