Sicherheit

Kuba ist (vergleichsweise) eines der sichersten Länder in Amerika. Kein Mopedfahrer reißt einem die Tasche im vorbeifahren weg, es gibt so gut wie keine Raubüberfälle. Doch Kleindiebstahl und Gelegenheitsdiebstahl sind relativ häufig. Bei einem Gang durch die Straße wird man plötzlich von zwei „Freunden“ begleitet, während der eine rechts ein Musiklokal anpreist, zieht der andere links dem Opfer das Mobiltelefon aus der Tasche.  Jede kleine Unachtsamkeit wird bestraft, Kameras und Mobiltelefone, die man für einen Augenblick offen liegen läßt.

Mit etwas Vorsicht aber bleibt Kuba eines der sichersten Länder – man kann praktisch immer und überall auf die Straße, meist auch nachts. Grenzen liegen hier eher im miserablen öffentlichen Nahverkehrssystem.

 

Touristenfallen

Wie überall auf der Welt gehen die Nepper, Schlepper, Bauernfänger in den eng begrenzten „hot spots“ der Touristen auf Jagd. Außerhalb davon ist das Leben weitgehend normal. Beliebter Trick in Havanna: zwei kubanische „Freunde“ laden dich auf einen mojito ein, die Runde kostet dann über 30 Euro (Aufschlag für die Live-Musik). Der Preis ist der selbe, wenn man auf eine alkoholfreie Limonade ausweicht.

jp